NARRENHÄNDE

Von wilden Hunden, bösen Drachen und rätselhaften Gestalten
Graffiti und künstlerische Fotografie

Bildergespräche mit Gabriele Hangler

für das passende musikalische Ambiente sorgt

Chris 4er Peterka

Samstag, 13. September 2009, 11 bis ca. 14 Uhr
Amtshaus Meidling
1120 Wien, Hufelandgasse 2

An Graffiti scheiden sich die Geister.
Für die Einen sind sie irritierende Irrlichter die in einer sonst so geordneten Welt an völlig unerwarteten Stellen auftauchen.
Den Anderen sind die bunten Bilder an den Wänden ein frischer Wind im großstädtischen Alltagseinerlei.

Es gibt sie in unzähligen Facetten – schnell hingesprayt oder kunstvoll ausgeführt, bunt und grell oder auch als minimalistische Piktogramme des städtischen Lebens.

So schnell wie sie erscheinen, verschwinden sie meist auch wieder. Werden übermalt, abgetragen, ersetzt durch andere Bilder an anderen Wänden. Graffitis sind nicht von Dauer.

Graffitis in künstlerischen Fotografie umzusetzen verlangt viel.
Vor allem Neugier. Und gleich danach auch Planung. Die Bereitschaft sich dem Unerwarteten auszusetzen. Das Bedü rfnis den Augenblick festzuhalten. Die Schaffung eines fotografischen Werks in der die Eigenheit des Ursprungswerks erhalten bleibt und der eigenen fotokünstlerischen Darstellung hinzugefügt wird. Die Auseinandersetzung mit den Ecken und Kanten  des städtischen Lebens.

Wer Graffitis in künstlerischer Fotografie festhalten will muss den Blick für die Ecken und Kanten des städtischen Lebens schärfen und erfä hrt einiges über die Befindlichkeit einer Stadt und ihrer Bewohner.

Lassen Sie sich verzaubern von wilden Hunden, bösen Drachen und rätselhaften Gestalten. Von der Vielfalt an Farben und Darstellungsweisen. Im Rahmen des Bildergesprächs
des Kulturforums Meidling am 13. September 2009.

text@Gabriele Hangler 2009